Mit dem Fort A hat die Tucholsky Bühne im Sommer ein festes Domizil. In den Wintermonaten hat die Truppe um Eduard Schynol inzwischen das Theater am Campus (TaC) in der Artilleriestraße 17 entdeckt. Es bietet Platz für eine überschaubare Zuschauerzahl und damit de Möglichkeit, zwischen Publikum und Bühne eine ganz enge Bindung entstehen zu lassen. „Für unsere Aufführungen ist das ideal“, sagt Schynol gegenüber news – Das Magazin. Bis ins Frühjahr laufen im TaC regelmäßig Vorstellungen – darunter das aktuelle Stück der Bühne „Der Gott des Gemetzels“ sowie einige Gastspiele und Konzerte.

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Erstmals führt nicht Eduard Schynol die Regie bei einem Stück der Tucholsky Bühne. Simon Niemann macht das und die Premiere von „Der Gott des Gemetzels“ ist am Samstag, 19. Januar um 20 Uhr. Elf weitere Termine folgen – und Schynol widmet sich in der Wintersaison einem anderen Projekt, das den Titel „Sieben Tage – Sieben Wochen“ trägt. An jedem Tag der Woche spielen Schynol, Stefan Redecker, Jana Saxowski, Annette Redecker-Klein, und Ella Osetienskaya an sieben Orten sieben unterschiedliche Programme. Es geht um Wochentage und das, was alles mit ihnen zusammenhängt. „Beispielsweise historische Ereignisse.“

An sieben Orten zu spielen soll an die Anfänge der Tucholsky Bühne als Wanderbühne erinnern. Vorstellungen laufen beispielsweise in der Buchhandlung Bücherwurm, im Friseursalon Stupiello, in der Martinibar auf der Martinitreppe, in der Simeonskirche, im Café Prinz Friedrich oder im Restaurant Fischbäcker. Und im Winterhalbjahr begrüßt das Ensemble zahlreiche hochkarätige Gäste. So gibt es im Tac eine Lesung des Autors Frank Suchland, der von Stephan Winkelhake am Klavier begleitet wird. Oder aber auch Konzerte der Gruppe „White Coffee“ sowie von Ralph Maten, Thomas Korff, Sifunkel oder Crossroads. Und zu guter Letzt steigt die TaC-Party mit der Kota Brass Band.

Das komplette Programm mit Terminen steht im Internet unter

www.tucholsky-buehne.de

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