Am letzten Workshop-Tag vor der großen „City Talent“ Finalshow geht es im Jugendhaus Geschwister Scholl in Bärenkämpen leicht chaotisch zu. Die Choreografie für den Anfang sitzt noch nicht bei allen 30 Kandidaten einwandfrei. Ein bunt zusammengewürfelter Haufen aus SängerInnen und TänzerInnen verschiedener Genres und von jung bis alt muss ein harmonisches Gesamtbild auf der Bühne erzeugen. Dies stellt einen wahren Kraftakt für Tänzerin und Moderatorin Iza sowie Jurorin und Tanzlehrerin Nadeshda Burcev dar, den sie allerdings im Laufe des Vormittags erfolgreich meistern. Währenddessen geben die Vocal Coaches Olly Schmidt, der als ehemaliger Teilnehmer zugleich auch Moderator ist, und „City Talent“ Gewinner Oliver Rohlfing in Einzelsitzungen letzte Tipps für die Auftritte der Finalistinnen.

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Im Workshop lässt sich auf jeden Fall bereits erahnen, dass am 16. Februar jede Menge Gänsehaut-Feeling aufkommen wird. Die Besucher erwartet im Neuen Theater in Espelkamp ein sehr abwechslungsreicher Abend mit aufwändigen Bühnenshows der 14 FinalistInnen inklusive diverser Showeinlagen, Lichteffekten, wechselnden Outfits und Einspielern auf der Leinwand.
Doch auch ohne diese Extras wären die TeilnehmerInnen in der Lage, die Zuschauer mit ihrem Talent zu überzeugen und die 4444 Euro Siegprämie mit nach Hause zu nehmen. So ist beispielsweise die Stimme der jungen Sängerin Alena Kokareva aus Minden wahnsinnig schön.
Costa Makrogiannis, Initiator des Wettbewerbs, ist hauptberuflich Jugendpfleger in Petershagen. Daneben arbeitet der Familienvater als DJ und Musikproduzent. Ideale Voraussetzungen also, um die Show zu stemmen und die Kandidaten optimal zu betreuen.
Unterstützt wird er von dem Musiker Andreas Schöneberg, der jährlich das Weserlieder Festival organisiert, und DJ André Becker, der aktuell unter anderem die erfolgreiche Kneipen Bachelor Reihe umsetzt. Hinzu kommen noch Dipl. Sozialarbeiterin Silke Weber und die bereits erwähnte Tanzlehrerin Nadeshda Burcev.
Casting-Shows im TV werden für ihren Trash-Faktor entweder gehasst oder geliebt. Dies färbt leider auch auf das regionale Format „City Talent“ ab, wobei hier das Vorführen von Kandidaten zur Belustigung der Zuschauer bewusst vermieden wird. Wer allerdings genauer hinsieht, stellt schnell fest, dass neben der oberflächlichen Show-Welt bei allen Beteiligten sehr viel Leidenschaft und Herzblut im Spiel ist.

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