Das Thema Energiesparen spielt in vielen Lebenslagen eine enorm wichtige Rolle. Besonders wenn es um Heizungen geht, schauen die Menschen inzwischen ganz genau hin. Verbrauchsarme Technologien gibt es immer mehr, die keinen Wärmeverlust bedeuten. Und der Drang nach Alternativen steigt weiter. // Von Florence Niemann

Wenn die Tage im Herbst wieder kühler und kälter werden, freuen sich die meisten Menschen nach einem langen Arbeitstag endlich an ihrem privaten Rückzugsort entspannen zu können. Damit die eigenen vier Wände für ein hundertprozentiges Wohlbefinden sorgen, sollte gerade an düsteren Herbst- und Wintertagen die richtige Beheizung des Wohnraums stimmen. Wer entspannt nicht gerne in einer mollig warmen Wohnung, wenn es draußen stürmt oder schneit?

Neben klassischen Heizkörpern, die oft unter Fensterbänken montiert sind und sehr viel Energie verbrauchen, gibt es sinnvolle, alternative Methoden, um ihren Wohnraum effizient zu heizen.

Strahlungsheizungen

In Sachen Energieeinsparung empfehlen Experten daher Strahlungsheizungen, die im Energieverbrauch deutlich preiswerter sind und angeblich sogar für ein besseres Wohlbefinden der Menschen sorgen sollen. Die Strahlungsheizung beheizt wie die Sonne. Heißt: Sie erwärmen nicht die Luft, sondern die Materie wie z.B. Fußböden, Wände, oder Zimmerdecken. Möglich macht dies ein Flächenheizsystem, das problemlos unter Decken, Böden oder hinter Wänden verbaut werden kann. Top: Sorgt in der kalten Jahreszeit für mollige Wärme, eignet sich im Sommer aber auch zum Herunterkühlen von Räumen.

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Hydraulisches Heizen

Wer kennt es nicht: Heizkörper werden unterschiedlich warm oder machen laute, nervige Geräusche. Mittels eines hydraulischen Abgleichs wird die Heizungsanlage optimiert und das Problem gelöst. Grundsätzlich möchte Heizungswasser auf schnellstem Weg zurück zum Heizkessel. Der hydraulische Abgleich stellt sicher, dass die Wärme dennoch gleichmäßig im Haus verteilt wird. Dazu werden alle Heizgeräte auf den Energiebedarf des Hauses und der einzelnen Wohnräume richtig eingestellt. Die besten Ergebnisse lassen sich mit vorab eingestellten Thermostatventilen an den Heizkörpern einstellen. Der Geheimtipp für alle Menschen mit klassischen Heizkörpern.

Holz als Heizgarant

Die Erzeugung von Wärme aus dem natürlichen Material gehört zu den günstigsten, umweltfreundlichsten und effektivsten Technologien. Grund: Holz wächst nach und setzt bei seiner Verbrennung nur ebenso viel Co2 in der Luft frei wie es beim Wachsen aufgenommen hat. Eine Verschmutzung oder zusätzliche Belastung der Umwelt wird bei der Beheizung durch Holz also vermieden. Modernes Heizen mit Holz kann mit handelsüblichen Holzpellets geschehen, die aus Hobel- oder Sägespänen gepresst werden. Heizen mit Holz ist nicht nur ökologisch, sondern auch preiswert. Mit 4500€ bis 8000€ ist ein komplettes Holzpellet-Heizsystem zwar doppelt so teuer, wie ein Kessel für Öl oder Gas. Auf Grund geringer Brennstoffkosten ist die Anlage im Betrieb aber circa 20 Prozent günstiger als Heizöl oder Erdgas.

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