Das Mindener Tauziehen steht vor seiner zehnten Auflage. Die Ausrichter vom „Great Britain Club Minden“ laden zu dem großen Spektakel am Samstag, 18. August, ab 14 Uhr, auf den Hindenburgsportplatz an der Weserpromenade ein. 

Ausdauer und Kraft sind beim Tauziehen schon wichtig, sagt Dennis Bahl vom „Great Britain Club Minden“, der die Sportveranstaltung in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal ausrichtet. Mitentscheidend sei aber auch die richtige Technik, verrät er im Gespräch mit news – Das Magazin. Wenn der Wettkampf am Samstag, 18. August, ab 14 Uhr auf dem direkt an der Weserpromenade liegenden Hindenburgsportplatz beginnt, ist er mit dem Team „GB-Boys“ (Great-Britain-Boys) auch mit dabei. Alle freuen sich schon mächtig auf das Ereignis, das seit Anfang an ein großes Spektakel mit vielen Facetten ist. Denn neben Sport bietet es auch ein facettenreiches Programm, in dem sich der Verein und die britische Kultur präsentieren.

Das Tauziehen ist ein Sport, der aus der Antike stammt. Zeitweise war er sogar olympisch und noch immer finden jährlich überall auf der Welt die Wettkämpfe statt. Auch mentale Stärke ist gefordert, wenn die Teams das Seil ziehen. Das Reglement ist schnell erklärt. Gezogen wird an einem Seil, an dem auf beiden Seiten jeweils in gleichem Abstand ein weißes Band gebunden ist. Sechs Personen plus zwei Ersatzleute bilden ein Team und in der Mitte des Taus wird ein rotes Band gespannt. Übertritt das weiße das rote Band, bekommt die dann stärkere Mannschaft einen Punkt. „Dann wird die Seite gewechselt“, sagt Dennis Bahl. Sieger des „Matches“ ist, wer zwei Punkte hat. Maximal drei Runden pro Begegnung sind somit möglich und Gesamtgewinner ist logischerweise die Mannschaft, die am häufigsten triumphiert hat. „Der Ehrgeiz der Sportler ist schon recht groß“, heißt es von Dennis Bahl. Die Siegerehrung ist gegen 17 Uhr angepeilt.

Die Veranstalter hoffen in diesem Jahr auf mehr Frauenteams. Erstmals können auch gemischte Teams an den Start gehen. Anmeldungen sind noch bis kurz vor Beginn möglich – und laut Bahl bilden sich die Mannschaften aus Firmen, Vereinen oder anderen Institutionen. „Es ist eine Gelegenheit, gemeinsam mal etwas anderes zu unternehmen“, sagt der 38-Jährige, der den Sportlern und Gästen auch abseits der Wettkampfrunden eine Menge verspricht. Bierbuden sind vor Ort, es gibt unter anderem britisches Bier, eine Hüpfburg für Kinder und der britische Shop ist auch vertreten. Das britsche Lebensgefühl soll aufkommen und der Nachmittag „einfach eine tolle Feier“ werden, heißt es von ihm weiter. Er und seine Mitstreiter des vor einem Vierteljahrhundert gegründeten „Great Britain Club Minden“ blicken dem 18. August mit großen Erwartungen entgegen. Überzeugt sind alle, dass die Fans des Tauziehens erneut zulegen werden.

Noch habe sein Team einen leichten Trainingsrückstand, doch Mitte Juli werden die Trainingseinheiten gesteigert. Bei ein paar Bus-Pulling-Wettkämpfen, bei denen ein Bus gezogen wird, habe sein Team zuletzt recht erfolgreich teilgenommen. Dennis Bahl und Co. setzen auch darauf, durch das Tauziehen ein wenig Werbung für den „Great Britain Club Minden“ zu machen, der inzwischen rund 60 Mitglieder zählt. Britische Wurzeln oder Verbindungen zu haben, ist übrigens keine Voraussetzung für eine Mitgliedschaft.

Anmeldungen für das Tauziehen sind noch am Veranstaltungstag vor Ort möglich. Für eine bessere Planung wird um eine vorherige Anmeldung per E-Mail unter greatbritainclub@gmail.com oder auf Facebook gebeten. Anmeldungen sind auch unter Telefon (01 75) 5 91 22 83 möglich.

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