Es gibt keine günstigen Momente für Schadensfälle. Das ist leider so und liegt in der Natur der Sache. Niemand schreit Hurra wenn die Heizung streikt. Wer jedoch gut versichert ist, spart sich das eine oder andere graue Haar und kann sich in jedem Fall des richtigen Ansprechpartners sicher sein.

Wenn der Tannenbaum lichterloh brennt, Heizungs- und Wasserrohre im Gleichklang platzen und die Küche somit stimmungsvoll in eine Eisbahn verwandelt wird, dann klingt das wie Weihnachten bei den Griswolds. Na gut, die nervige Verwandtschaft fehlt noch. Aber gegen die kann Sie auch das beste Versicherungsunternehmen nicht schützen. Die anderen drei Katastrophen können diese zwar auch nicht verhindern, aber zumindest den Schadenfall eindämmen, sprich für eine sorgenfreiere Beseitigung sorgen.

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Überschwemmt
Quittiert ein Wasserrohr nachdrücklich seinen Dienst, dann sollte der erste Weg (direkt nachdem Abdrehen des Haupthahns) zum Telefon führen. Wer unverzüglich nach Eintritt des Schadensfalls seinen Versicherer anruft, der ist auf der sicheren Seite und darf davon ausgehen, dass die Schadensregulierung damit auf den Weg gebracht ist. Wer zögert, macht sich möglicherweise schuldhaften Zögerns schuldig und ganz ehrlich – bei wem Bad oder Küche unter Wasser stehen, der hat wirklich schon genug Probleme. Was ebenfalls ein No-Go ist: Eigenmächtig einen Handwerker bestellen. Dafür ist die Versicherung zuständig. Oftmals arbeiten diese mit eigenen Handwerksunternehmen zusammen und wer zahlt, der hat auch das Recht, den Schaden erstmal in Augenschein zu nehmen oder sich zumindest über das Ausmaß zu informieren. Klug und eigentlich schon selbstverständlich ist also, mit der Meldung des Schadenfalles direkt das weitere Vorgehen zu besprechen. Der Rest ist dann, wie man so schön sagt, ein Selbstläufer. Leider oftmals mit unangenehm Begleiterscheinungen wir Lärm, Dreck oder Badausfall aber hey, zumindest bleibt der, der klug versichert ist, nicht auch noch auf den Kosten sitzen. Die abschließende Rechnungsabwicklung kann Wunsch sogar zwischen Handwerksbetrieb und Versicherung ablaufen. Nur für eventuelle Nachfragen sollte man zur Verfügung stehen.

Geplatzt
Gemeinerweise sind Heizungen gerne dann kaputt, wenn man sie am dringendsten braucht. Das ist nicht unbedingt ein Zufall, denn Frost macht sie anfällig. Daher der erste und beste Tipp: Bei Frost niemals komplett die Heizkörper herunterdrehen und nein, auch dann nicht, wenn eine längere Reise ansteht. Das hat immerhin auch den sehr angenehmen Nebeneffekt, dass Räume nicht völlig auskühlen. Und wer es doch tut, dem sollte bewusst sein: Wer möglicherweise selbstverschuldet einen solchen Schaden herbeiführt, der muss nicht nur wegen der Kälte zittern, sondern auch wegen der Frage, ob der Versicherungsschutz überhaupt noch greift.

Verbrannt
Kerzen im Winter sorgen für Atmosphäre. Sie strahlen Gemütlichkeit aus und machen Wohnungen freundlicher. Wer ganz traditionell ist, der schmückt den Weihnachtsbaum sogar noch mit echten Kerzen. Eine Vorstellung, bei der wohl so mancher Feuerwegmann nervös wird. Aber auch Adventsgestecke sind leider ein beliebter Flammenherd. Wenn die sanfte Flamme zum kleinen Inferno mutiert ist, bleibt auch an dieser Stelle nach den notwendigen Löscharbeiten der Anruf beim Versicherer. Ähnlich wie beim Wasserschaden nimmt dann alles seinen geregelten Gang.

Versichert
Ob platzende Rohre oder brennende Bäume – oftmals sind Schadenfälle im Vorfeld nicht zu erahnen und damit auch nicht zu verhindern. Was jedoch verhindert werden kann, ist mangelhafter Versicherungsschutz. Dieses Risiko lässt sich minimieren. Natürlich ist nicht jedes Versicherungspaket für jeden Verbraucher gleich sinnvoll. Daher macht es Sinn, auf die Beratungsangebote der einzelnen Unternehmen in Anspruch zu nehmen. Wer das tut, kann zumindest abends mit dem wohligen Gefühl ins Bett gehen, im Ernstfall gut vorbereitet zu sein.