Die Spielvereinigung Kutenhausen-Todtenhausen 07 eröffnet im November ihren neuen Umkleidetrakt. Das markante Gebäude an den Sportplätzen des Traditionsvereins schafft den Teams abseits des Platzes optimale Voraussetzungen.

Die Spielvereinigung Kutenhausen-Todtenhausen (SVKT 07) hat ihren neuen Umkleidetrakt in Betrieb genommen. Vorsitzender Hendrik Beste spricht gegenüber news – Das Magazin von einem Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Der Quadratbau misst insgesamt 200 Quadratmeter, hat 26 Duschen, Fußbodenheizung und Solarthermie. Die 26 Mannschaften im Ligabetrieb hätten „nun endlich optimale Bedingungen vor Ort“.

Ein Projekt dieser Größe ist selbst für den 1.100 Mitglieder starken Club im Mindener Norden eine enorme Herausforderung. Lange haben Beste und Vorstandskollegen dieses Vorhaben geplant und durchkalkuliert. Dank der großen Unterstützung von außen konnte das Projekt erfolgreich gestemmt werden. Mehr als 3000 Arbeitsstunden hat eine Gruppe von zwölf Vereinsmitgliedern in Eigenleistung absolviert, die einigen Sachverstand mitbringt und die den Bau maßgeblich vorangetrieben hat. Großer Dank geht laut Beste an die Mindener Stadtwerke, mit denen der Verein eine Kooperation eingegangen ist. Außerdem an einen Dachdeckerbetrieb sowie eine Baufirma, deren Engagement den Bau entscheidend prägte.

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Bauleiter ist Dieter Böttger. Dem langjährigen früheren Vorsitzenden und Kommunalpolitiker ist die Freude über das Erreichte deutlich anzusehen. Im Oktober zeigte er news – Das Magazin vor Ort die Räumlichkeiten, die im Erdgeschoss und Obergeschoss identisch aufgebaut sind. „Nach oben geht es über eine Außentreppe“, sagt er. Für die Schiedsrichter gibt es ein separates Zimmer – und beim Betreten der Umkleiden spricht er von einer Menge Platz, die dem Verein in der Kutenhauser Dorfstr.32 so lange gefehlt hatte. Umgezogen haben sich die Teams bislang in den Umkleiden der benachbarten Grundschule. Dort standen jedoch nur zwei Räume zur Verfügung, was im laufenden SVKT-Spielbetrieb mit zwei Fußballplätzen häufig zu einer enormen Belastung führte. „Das passte nicht mehr.“

Böttger sagt auch, dass der Umkleidetrakt nach modernsten energetischen Gesichtspunkten ausgestattet ist. An alles ist gedacht. Die Solarthermie unterstützt die Warmwasseraufbereitung des Duschwassers. Lediglich an Tagen, an denen es mit der Sonne mau ist, greife man auf das Stromnetz und die Erdgasbrenntherme zurück. Rund 6.000 Kilo CO2 können dadurch pro Jahr eingespart werden, teilt der Verein mit. Das eingesparte Geld fließe hauptsächlich in die Jugendarbeit, heißt es. Und bei den Stadtwerken ist man über die Kooperation glücklich. „Wir sind nicht nur der Versorger für die Heimat, wir kümmern uns auch um die Menschen hier. Deswegen freut es mich besonders, dass wir mit diesem Projekt zweierlei zeigen können: unsere technische Kompetenz und unser Engagement als Unterstützer für Vereine“, sagt Geschäftsführer Matthias Partetzke von den Mindener Stadtwerken.

Markant und auffällig sind die vielen Gitter an den Fenstern, die entgegen des ersten Eindrucks nicht nur aus Sorge vor Einbrechern angebracht sind. Sie sollen auch vor Fußbällen schützen, die nicht im Tor sondern in den Fenstern landen. „Wir sind für die kommenden Jahrzehnte sehr gut aufgestellt“, sagt Beste. Dem SVKT geht es nach seinen Worten sehr gut. „Wir haben keine Nachwuchssorgen und regen Zulauf.“ Das Vereinsleben sei intakt und im Ort bestehe traditionell ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl.

Weitere Informationen über den SVKT gibt es im Internet.

www.svkt07.de

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