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Mangelware Fachkraft – Teil 2 “Gute Leute werden immer gesucht”

Fachkräfte sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Mit Qualifizierungen hat man es leichter, den Weg durch die Arbeitswelt zu gehen. Ein entscheidender Punkt ist, sich immer auf Ballhöhe zu halten.

Foto: Robert Kneschke / stock.adobe.com

Wie wichtig eine fundierte Ausbildung ist, zeigt sich auf dem Arbeitsmarkt immer wieder. Ob in Deutschland und der Welt: gutes Personal wird immer gebraucht und wer über entsprechende Qualifikationen verfügt, kann branchenübergreifend Karriere machen.

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Schwer gefragt sind Fachkräfte aktuell in den technischen Berufen. Innovationen hat es in den vergangenen Jahren zahlreich gegeben und der Begriff Industrialisierung 2.0 hat einiges bewegt. Ökonomen gehen zwar davon aus, dass die Wirtschaft aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig weniger stark ist, mittel- bis langfristig werde sie sich aber wieder erholen. Auf den Arbeitsmarkt werde sich das eher nicht auswirken – vor allem deshalb, weil Fachkräfte gesucht werden.

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Wer in jungen Jahren begreift, dass man sich niemals auf seinen beruflichen Lorbeeren ausruhen darf, der hat die wichtigste Botschaft des Arbeitslebens schon kapiert. Denn neben der Ausbildung zählt die Weiterbildung zu den wichtigsten Bereichen. Das gilt für nahezu sämtliche Jobs. So sicher wie sich der Erdball dreht, sind die Veränderungen. Dass der Mensch ein Leben lang lernt, ist keine neue Erkenntnis. Täglich kommen immer neue Eindrücke hinzu – und besonders im Beruf stellen sich ständig neue Anforderungen. Besonders in den vergangenen drei Jahrzehnten hat die Schnelllebigkeit im Job drastisch an Fahrt gewonnen. Das stellt hohe Anforderungen an die Menschen, die sich beruflich immer auf Ballhöhe halten müssen. Ständig gibt es neue Dinge, auf die geachtet werden muss. Das ist oft recht anstrengend, aber nötig.

Prinzipiell ist es für alle Menschen wichtig, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Das bedeutet aber auch, sich nicht auf den einmal erworbenen Wissensgebieten auszuruhen. Wer vor 30 Jahren und länger einen supertollen Abschluss hingelegt hat, kann von dem damals erworbenen Wissen allein nicht mehr zehren. Seminarangebote oder Weiterbildungsmaßnahmen helfen. Doch viele Menschen schrecken davor zurück. Besonders die etwas Älteren haben regelrechte Angst davor, sich mit neuen Dingen zu befassen. Sie befürchten unbewusst, dass sie den Ansprüchen nicht mehr genügen könnten. Doch diese Verweigerungshaltung ist genau der falsche Weg, denn: So verpasst man den Anschluss noch mehr – und kommt irgendwann gar nicht mehr mit. Man muss sich einfach überwinden.

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Ob Ärzte, Lehrer, Theologen, Bäcker, Metzger, Kaufleute oder Tischler: Niemand kann sich dem Fortschritt entziehen. Und weil viele Menschen in ihrem Leben mehrere Berufe ausüben, bieten sich auch in diesem Bereich viele Chancen. So passiert es heute immer häufiger, dass Spätberufene ihre Lust an einem neuen Job entdecken. Wer beispielsweise mit Mitte 50 seinen Job verliert, in der Branche partout nicht mehr arbeiten möchte und schon immer „mal etwas ganz anderes machen möchte“, hat dann die beste Gelegenheit dazu. Warum nicht noch eine Ausbildung machen? Wer diese mit Ende 50 abschließt, hat dann immer noch fast ein Jahrzehnt im neuen Job. Und das ist eine lange Zeit, was die Arbeitswelt leider oft verschweigt.

Hintergrund:
Was ist ein Fachkräftemangel?

Als Fachkräftemangel bezeichnet man laut Wikipedia.de den Mangelzustand einer Volkswirtschaft, in dem eine bedeutende Anzahl von Arbeitsplätzen für Arbeitnehmer mit bestimmten Qualifikationen nicht besetzt werden kann, weil auf dem Arbeitsmarkt keine entsprechend qualifizierten Fachkräfte zur Verfügung stehen. Anzeichen für einen Fachkräftemangel können etwa überdurchschnittliche Steigerungen der Arbeitsentgelte eines Fachgebiets sein.

Was entsteht durch Fachkräftemangel?

Ein Fachkräftemangel schwächt laut Wikipedia.de das mögliche Wachstum einer Wirtschaft. Insbesondere in Ländern der Dritten Welt, früher auch in den Staaten des Realsozialismus, stellt er auch ein Problem für die Entwicklung der Gesellschaft dar, weil wesentliche Funktionen der Gesellschaft nicht besetzt werden können. In diesen Ländern kann ein „Braindrain“, die Auswanderung qualifizierter Arbeitnehmer, zu einem Fachkräftemangel führen.

Wie ist die Arbeitsmarktprognose?

Auch im Bereich der Berufsausbildung bestehen laut Wikipedia.de Konjunkturzyklen. Die subjektive Wahrnehmung eines Fachkräftemangels führt zu einer verstärkten Ausbildungsleistung in den nachgefragten Bereichen. So führte das Internetphänomen zu einer deutlich steigenden Zahl von Informatikern mit Spezialisierung auf Internettechnologien. Dieser Fachkräftemangel verwandelte sich relativ schnell in einen Überschuss so qualifizierter Informatiker.
(Quelle: wikipedia.de)