Inzwischen steigt ihre zwölfte Auflage. Die von news-Das Magazin ins Leben gerufene Lange Rocknacht im Bunker zählt seit ihrer Gründung zu den angesagtesten Musikevents der Region. Sie steigt am Samstag, 10. November, ab 20 Uhr, am Königswall.

Sieben Musiker und Gruppen treten in einer einzigen Nacht nacheinander im Mindener Bunker auf. Alles spielen live – und seit Gründung der Langen Rocknacht im Jahr 2007 fährt diese Veranstaltung ungebremst in der Erfolgsspur. Zur zwölften Auflage am Samstag, 10. November, sind wieder starke Mitwirkende auf der Bühne im Bunker. Musikexperte Peter Koch und Bunker-Chef Jörg „Monte“ Klein setzen erneut auf einen Mix unterschiedlicher Formationen und versprechen den Gästen schon jetzt einen starken musikalischen Abend mit einer Portion Festival-Ambiente.

Ein großer Teil der Gäste kommt immer wieder. Sie schätzen und lieben die Atmosphäre im Bunker, wo handgemachte Musik für Stimmung und Faszination sorgt. Es gibt vorwiegend Rock und die Nähe zwischen Musikern und Publikum ist wie bei kaum einer anderen Veranstaltung so eng. Das verbindet zusätzlich.

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Mit dabei ist wieder „Die Janin“. Sie schafft es immer wieder, mit ihren starken Sounds mizureißen. Ihre Songs treffen den Nerv des Publikums und das gilt auch für „Herrn Schoen“. Der Singer, Songwriter und Gitarrenspieler ist seit Jahren eine feste Größe in der Mindener Musikszene. Seine eigenen – teils melancholischen – Balladen schreibt er den Gerüchten nach des Nächtens bei einer Flasche griechischem Wein, doch der Rockmusiker in ihm fordert seinen Anteil am Gesamtwerk genauso wie die heimliche Liebe zu einer Prise Schmalz.

Auch die Band „Mokephone“ ist dabei. Sie ist kein Produkt, sie ist Musik.
Ohne Kompromisse, geschweige denn auf irgendwelche Trends zu achten, entstehen die Songs der Hamelner Band. Bei etlichen versuchen seitens der Medien, den Stil der vier Jungs zu kategorisieren, ist „Alternative Rock im kreativen Pop Gewand“ wohl die zutreffenste Bezeichnung. Rockig, tanzbar oder manchmal auch einfach nur zum zuhören und mitfühlen. Die Songs sind abwechslungsreich, aber immer musikalisch.

Eine gute Dosis Seattle-Attitude schwingt im Sound des Quartetts „Operation Cherrytree“ mit. Bay-Area-Rotzigkeit. Ein bisschen Texas-Blues. Lebensart, Schwermut, Nostalgie. Aufbruchsstimmung. Experimentierfreude. Mal stinksauer, mal melancholisch, mal wunderschön. Und immer unkonventionell. Über allem die großartigen Vocals von Sänger Wyno, dessen Spektrum von Shouts über hypnotische Spoken-Word-Einlagen bis hin zur bittersüß-epischen Melodie reicht.

Sixandone ist eine Mehrgenerationenband mit Coversongs aus den Bereichen Rock, Pop und Disco, die sich schon mächtig auf ihren Auftritt im Bunker freut. Alle sieben Bandmitglieder sind aus dem Kreis Minden-Lübbecke, relativ gleichmäßig auf Minden, Espelkamp und Lübbecke in der Anzahl verteilt, im Alter zwischen 32 und 64 Jahren. Durch die große Altersspanne hat sich bei Sixandone eine große Bandbreite an Musikrichtungen bzw. -stilen ergeben. Für riesige Stimmung sorgen ebenfalls die fünf Musiker von „The Spokes“, die ihr Publikum mit auf eine musikalische Zeitreise durch die vergangenen vier Jahrzehnte nehmen. Sie versprechen „authentischen Rock“. Mit dabei ist auch die Band „Troy the Clown“ aus Bielefeld. Die dreikköpfige Rockband ist überwiegend im Hard Rock-Bereich angesiedelt, wobei sie allerdings auch ruhige Balladen im Repertoire hat. Besonderheiten sind zum einen die energiegeladenen Screaming-Vocals unseres Sängers und zum anderen ein Bass-Sound, der eine E-Gitarre völlig überflüssig macht.

Weil durch das bewusst gewollte Kommen und Gehen der Gäste das ganz dichte Gedränge nicht vorkommt, konzentriert sich der Zuhörer intensiver auf die Musik. Die rockigen Darbietungen gehen ins Ohr – und alle Bands treffen den Nerv ihrer Fans. Glanzlichter gibt es jede Menge.

Karten an der Abendkasse kosten wie im Vorjahr 5 Euro.