Jetzt sitze ich hier und will für euch einen Artikel über Fahrräder schreiben. Gerade ich! Vorab muss ich gestehen: Ich fahre eigentlich nicht besonders gerne Fahrrad. Ich bin damals immer mit dem Rad zur Schule gefahren und ich bin ständig nass geworden oder hatte Gegenwind. Und die Haare lagen auch nicht mehr (mit 14 tatsächlich ein großes Thema). Als ich dann endlich alleine Auto fahren durfte, habe ich das sehr gerne genutzt, war ja auch viel entspannter, gerade wenn man eh mal wieder spät dran war. Da war dann nicht mehr viel mit Fahrrad fahren.

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Janas Tipp des Monats AugustSeitdem ich in Minden wohne, macht mir das Autofahren allerdings keinen Spaß mehr – Stadtverkehr ist einfach nicht mein Ding. Noch dazu ist mein Büro in der Innenstadt. Wo also parken? Tatsächlich lege ich die meisten Wege zu Fuß zurück. Aber nicht alles ist so nah, dass ich es gut erreichen kann, da muss dann das Fahrrad her.

Leider liebt mein Partner ausgedehnte Radtouren, egal bei welchem Wetter. Aber mit 25 Jahren ein E-Bike anschaffen, nur um die längeren Strecken gut mithalten zu können? Da kam ich mir irgendwie komisch vor. Der Kompromiss war dann, ein altes gebrauchtes E-Bike wieder fit zu machen. Und was soll ich sagen, tatsächlich konnte er mich seitdem zu Radtouren überreden.

Und selbst der Einkauf wird mittlerweile mit Fahrrad und Anhänger erledigt. Wenn man dann schneller ist als mit dem Auto, macht es doch wieder Spaß. Dazu kommt das gute Gefühl hinterher: Ich war an der frischen Luft und habe das Auto mal wieder einen Tag lang stehen gelassen.

Dass es mittlerweile eine Alternative zu klassischen Fahrrädern gibt, finde ich gut. Wenn jemand durch ein E-Bike immer häufiger das Auto stehen lässt, können wir nur profitieren.

Hier eine kleine Rechnung: Wenn ich unser Auto für zehn Kilometer durch das Fahrrad eintausche, spare ich nicht nur 1,62 Kg CO2, sondern auch 3,60 Euro. Das sind immerhin schon drei Kugeln Eis, die man sich dann auch besseren Gewissens genehmigen kann.

Janas Tipp des Monats AugustBei Powerslide in Minden gibt es übrigens eine große Auswahl an E-Bikes. Und eins darunter hat mich besonders angesprochen. Das i:sy. Das Fahrrad wurde nämlich regional in Hüllhorst designt und wird in Deutschland produziert. Richtig cool! Ich bin auch mal eins für euch zur Probe gefahren. Fährt sich nicht nur super, sondern sieht auch gut aus. Was ich sagen will: Fahrt mehr Fahrrad, egal ob E-Bike oder nicht. Es tut euch gut, der Umwelt und dem Geldbeutel. Und ich mache es mit diesem Wissen schon gleich viel lieber ̶ da kann selbst ein Regenschauer nichts mehr dran ändern.