Theater Hameln
PhotobyWilfriedHösl

Theaterfans kommen im März wieder ganz auf ihre Kosten. Die Häuser der Region haben wieder einiges im Programm, was die Vorfreude bei den Fans steigert. In Hameln laufen die 11. Theatertage, die bis zum 11. März eine Menge bereithalten. Bereits zum zweiten Mal feiert das Theater die Premiere eines Community Dance Projects, bei dem Schüler zweier Sprachlernklassen Hamelner Schulen sowie rund 30 tanzbegeisterte Laien unter Anleitung zweier Choreographen ein Tanzstück zum Thema „Mit allen Sinnen“ erarbeiten. Der Auftritt ist am 1. März. Und es geht munter weiter. Gastspiele des Tanztheaters Staatstheater Braunschweig, des Bayerischen Junior Balletts und einer Tanzproduktion der jungen Sardin Sara Angius runden das Programm ab.

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Theater Hameln
Foto Seberg Showproduction

Weitere Highlights im März sind das Tom Jones Musical „Sexbomb“ am 21. März. Als Bergarbeiter-Sohn in Wales geboren, als kleiner Junge Mitglied im Kirchenchor; Gelegenheitsjobs als Bauarbeiter, Staubsaugervertreter und Hilfsarbeiter in Fabriken. Später dann legendärer Sexappeal in hautengen Hosen und weit geöffnetem Hemd und Konzerte mit kreischenden weiblichen Fans – aber auch eine musikalische Bandbreite von Pop, Country, Dancemusic bis hin zu Soul und Gospel: Tom Jones, Spitzname „The Tiger“. Geht mit uns auf eine Zeitreise durch die Tanzlokale, Arbeiterklubs und Aufnahmestudios der 60er Jahre, und erlebt die inspirierende und spannende Erfolgsgeschichte der Musiklegende Tom Jones. Mit „Sexbomb“ und zahlreichen weiteren Hits feiert dieses Musical einen Mann, der auf der Weltbühne zum umjubelten Superstar wurde. Im Theater Hameln erleben Sie Thomas Papp als Tom Jones. Beginn ist um 19.30 Uhr

Weiterhin ist das Schauspiel „Vater“ am 22. März zu sehen — ein mit europäischen Preisen überhäuftes Stück von Florian Zeller mit Ernst Wilhelm Lenik in der Titelrolle eines demenzkranken Vaters. liefert mit einem beklemmend authentischen Ernst Wilhelm Lenik in der Hauptrolle eine exzellente Studie des langsamen Entschwindens in das Reich des Vergessens und hinterlässt einen starken Eindruck, der lange nachhallt. Dazu trägt auch die ungewöhnliche Erzählstruktur bei: Die geschickt konstruierte Handlung wird aus der Erlebniswelt des zunehmend verwirrten 80-Jährigen erzählt, so dass das Publikum ihn auf diese Weise in seine Welt zwischen bitterer Tragik aber auch höchst befreiender Komik begleiten kann und muss. Beginn ist um 17 Uhr.