Kino Tipp DezemberLondon oder Rom?
„Mortal Engines: Krieg der Städte“ ist das neue große Fantasy-Epos vom „Herr der Ringe“-Macher Peter Jackson
Vor Tausenden von Jahren verwüstete eine unfassbare Katastrophe die gesamte Erde. Im Kampf um die letzten Ressourcen haben sich die verbliebenen Städte mobil gemacht. Auf gigantische Räder und Ketten montiert, streifen sie als Raubstädte über die öde Erdoberfläche und verschlingen ihresgleichen – immer auf der Suche nach etwas Essbarem oder Nützlichem. Das Leben des Londoner Stadtbewohners Tom erfährt eine ungeahnte Wendung, als er Hester begegnet. Die Stadt der jungen Frau wurde von dem rollenden Stahlgiganten London überfallen und vernichtet. Hester ist seitdem auf der Suche nach Thaddeus Valentine, dem Oberhaupt von London und dem Mörder ihrer Mutter. Tom wird Zeuge von Hesters Anschlag auf Valentine, rettet ihn in letzter Sekunde und wird durch ein Missverständnis der Stadt verwiesen. Zusammen mit Hester muss er fortan im lebensfeindlichen Ödland überleben. Die beiden treffen auf Sklavenhändler und Piraten, werden von einem halbmenschlichen Kopfgeldjäger verfolgt und schließen sich letztendlich einer Städteallianz an, die verhindern will, das der skrupellose Valentine eine mächtige Waffe in die Hände bekommt, die das Schicksal der verbliebenen Menschen für immer besiegeln könnte …
Nach der epischen „Herr der Ringe“-Trilogie und den „Hobbit“-Filmen widmet sich Neuseelands Starregisseur Peter Jackson erneut der großen Literatur. Auf der Grundlage des Science-Fiction-Romans von Phillip Reeve schuf Jackson wieder ganz großes, monumentales Fantasy-Kino, das eine mitreißende Geschichte mit atemberaubenden Bildern und fantastischen Spezialeffekten paart.

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Kino Tipp DezemberKonsum oder Verzicht?
Matthias Schweighöfer und Florian David Fritz müssen ihr Hab und Gut auf „100 Dinge“ reduzieren
Die besten Freunde Paul (Florian David Fitz) und Toni (Matthias Schweighöfer) können sich ein Leben ohne jeder Menge Dinge nicht mehr vorstellen. Ihr ganzes Leben kreist um coole Klamotten, das neueste Smartphone oder die schicke Espressomaschine. Auch ohne Beautycreme oder den Sportwagen scheint ein Leben nicht lebenswert. Eines Tages wetten sie auf einer Firmenfeier, wer länger ohne materiellen Besitz auskommt: Die beiden verfrachten ihre Habseligkeiten in eine Lagerhalle und vereinbaren, 100 Tage lang nur jeweils eine Sache pro Tag wieder zurückzuholen. So stehen Paul und Toni auf einmal ohne Kleidung, Möbel und allen anderen Alltagsgegenständen auf der Straße und müssen sich Tag für Tag fragen, welche Dinge man zu einem erfüllten Leben wirklich braucht …
Schweighöfer und Fitz, die bereits in „Der geilste Tag“ gemeinsam vor der Kamera standen, erzählen eine ebenso witzige wie nachdenklich stimmende Komödie, die ähnlich tatsächlich stattgefunden hat: Der finnische Filmemacher Petri Luukkainen erzählt von einem ähnlichen Selbstexperiment in seiner Dokumentation „My Stuff“. Mit Miriam Stein, Hannelore Elsner, Wolfgang Stumph und Katharina Thalbach.

Kino Tipp DezemberWeihnachten oder nicht?
„Der Grinch“ möchte das Weihnachtsfest abschaffen
Der Grinch (gesprochen von Otto Waalkes) ist ein grüner, übelgelaunter Miesepeter, der zusammen mit seinem Hund Max in einer Höhle oberhalb des Dörfchens Whoville lebt. Er hasst das Weihnachtsfest und versucht seit Jahres, die Feierlichkeiten zu sabotieren. Die Bewohner von Whoville jedoch lieben Weihnachten über alles. Als das nächste Fest vor der Tür steht, hat der Grinch endgültig die Nase voll und beschließt, alle Geschenke und die gesamte Weihnachtsdekoration zu stehlen. Bei der Umsetzung seines teuflischen Plans trifft er auf die kleine Cindy-Lou, die an Heiligabend extra länger wachgeblieben ist, um den Weihnachtsmann zu treffen. Ausgerechnet Cindy-Lous guten Absichten drohen die Pläne des Grinch zunichte zu machen…
Im Gegensatz zu der etwas bösartigeren Filmversion mit Jim Carrey aus dem Jahr 2000 ist dieser Animations-spaß eine gutgelaunte Slapstick-Parade, die von Anfang bis Ende allerbeste Weihnachtslaune versprüht. Wie bei der Produktionsfirma Illuminations („Ich, einfach unverbesserlich“, „Pets“) üblich, ist die Computeranimation auf allerhöchstem Niveau und das winterliche Whoville mit all seinem Weihnachtsschmuck und funkelnden Lichtern ist einfach zum knuddeln. Der perfekte Familien-Weihnachtsfilm!