Lifestyle

Eine bunte Mischung: Der „Tag des Bades“ zeigt Euch, was aktuell angesagt ist. Rund um Badewanne, Dusche und Waschbecken reichen die Töne aktuell von Pastell bis Gold.

Sag es mit Farbe!

Tag des Bades

Wer am 21. September die Ausstellungen der Badprofis besucht, darf sich auf das Motto „Bunte Mischung“ freuen. Denn wer seinen ganz persönlichen Stil bei der Badgestaltung und -einrichtung ausleben will, kann sich über fehlende Alternativen nicht beklagen. Einheits-Weiß war gestern. Stattdessen zeitgemäß: Sag es mit Farbe!
Barrierefreie Bäder in Kombination mit modernen Materialien und Oberflächen sowie kreativen Arrangements sorgen für ein dauerhaftes Badvergnügen. Für alle, die ihr Bad farblich umgestalten möchten, stellt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) verschiedene Konzepte vor.

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Grau: Modefarbe ohne Verfallsdatum
Grau gilt mittlerweile als das neue Weiß im Badezimmer. Kein Wunder, denn die „Nicht-Farbe“ ist ein wahres Kombi-Talent, das mit seinen zahlreichen Nuancen mit vielen Farbtönen harmoniert. Mehr noch: Sie passt auch gut zu sämtlichen Stilrichtungen von ultramodern bis wohnlich. Die Palette von hellen, kalkigen Tönen bis hin zu kräftigem, etwa mit Blau, Grün oder Braun abgetöntem Grau schafft das stabile Fundament für eine neutrale Badgestaltung.

Tag des BadesBraun: Natürlich und behaglich
Der Wunsch nach mehr Wohnlichkeit im Bad wächst kontinuierlich, und parallel dazu rücken warme Farben, Oberflächen und Materialien in den Fokus. Damit erleben die neuen Brauntöne eine Renaissance. Sie überzeugen mit einer großen Vielfalt und der Kombinierbarkeit mit natürlichen, behaglichen Werkstoffen wie Holz. Wasserfest wird das Ganze dann dank täuschend echter Imitationen wie zum Beispiel durch bedruckte Duschflächen oder Bodenfliesen.

Gold: Optisches Highlight
Den buchstäblichen Hauch von Luxus bringen Gold, aber auch Messing, Platin und Kupfer ins Bad. Bisher überwiegend bei Armaturen und Accessoires vertreten, erfasst der aktuelle „Goldrausch“ nun ebenfalls die Beschichtung von Waschschalen oder edlen Wandtapeten. Bestens zur Geltung kommen diese Blickfänge in Verbindung mit dunklen Grün- und Blautönen oder Schwarz. Doch Vorsicht: Gold sollte nicht zu üppig auftreten, sondern das bleiben, was es ist – ein Highlight.

Tag des BadesSchwarz: Cool und individuell
Eine „Un-Farbe“ erobert das moderne Lifestyle-Bad. Machte Schwarz bisher meist als markanter Kontra-Punkt zum allgegenwärtigen Weiß Furore, sorgt es jetzt gleich bei mehreren Komponenten für den edel-eleganten und zugleich coolen Look. Von der Armatur über die Duschabtrennung bis zum Waschtisch reicht inzwischen die Produktpalette.

Bunt: Volle Farbkraft voraus
Intensive Farben wie Rot, Gelb, Grün und Blau sind traditionell besonders bei Kindern beliebt und daher schon länger in Familienbädern etabliert. Nun ziehen sie in knalligen Kombinationen verstärkt auch ins Lifestyle-Bad ein, als bewusstes Statement gegen triste Aussichten und für mehr Optimismus im Leben.

Farbharmonie: Atmosphäre pur
Wer es nicht ganz so poppig mag, setzt auf die Zusammenstellung miteinander harmonierender Farbtöne. Benachbarte Farben wie Blau und Grün sind dazu ebenso geeignet wie etwa Blau und Violett auf der einen und Orange, Gelb und Rot auf der anderen Seite. Aber auch Kompositionen aus Blau und Taupe und Grau bringen Atmosphäre ins Bad. Wichtig bei der Wahl: Bei der „Königsklasse im Interior Design“ gibt ein Ton stets den selbigen an. Maximal drei bis vier weitere Farben unterstützen ihn und sorgen so für das harmonische Gesamtbild.

Ton-in-Ton: Eintracht trotz Vielfalt
Bäder, deren Farbkonzept auf einem Grundton basiert, müssen nicht zwangsläufig langweilig sein. Im Gegenteil: Bei der Ton-in-Ton-Strategie ist zwar eine Farbe bei der Gestaltung federführend, doch zeigt sie sich durch viele Abstufungen und Nuancen sowie bei unterschiedlichen Materialen überaus flexibel und variabel. Trotz mutiger Farbwahl entsteht eine ruhige und dennoch ausdrucksstarke Ausstrahlung, die speziell kleineren Bädern die nötige Tiefenwirkung verleiht.

Tag des BadesGrüne Oase: Breite Palette
Die Sehnsucht nach einer natürlichen Umgebung lässt sich im Bad leicht mit Grüntönen und vielen Pflanzen erfüllen. Das Farbspektrum reicht dabei von extravagantem Dunkelgrün für besondere Hinguckerobjekte bis zu einem hellen Maigrün für das fröhliche Familienbad.

Pastelltöne: Frische-Kick für jeden Tag
Zarte Farben wie Mint, Rosa oder Hellblau wirken freundlich und setzen belebende Akzente im Bad. Häufig sind sie als Außenanstrich im Waschplatz- oder Wannenbereich anzutreffen. Besonders wohnlich wird das Ganze etwa mit einem hellen Holzfußboden. Zusammen mit der Trendfarbe Grau „mogeln“ Pastelltöne sogar mehr Weite in kleine Bäder.

Greige: Überall zuhause
Hinter der neuen Wortschöpfung „Greige“ verbirgt sich eine vielseitige und damit universell einsetzbare Mischung aus Grau und Beige, die laut Experten aus dem aktuellen architektonischen Farbkanon kaum noch wegzudenken ist. Der moderne, neutrale Grundton passt zum verspielten Vintage-Look ebenso wie zum minimalistischen Industrial Style.

Blau: Badkarriere für Europas Liebling
Von Türkis bis Ultramarin: Blau und seine diversen Varianten erinnern an die Weite des Himmels, signalisieren das Element Wasser und stehen für Entspannung. Freunde der europäischen Lieblingsfarbe können nun auch bei der Badgestaltung in einer breiten Palette frischer, moderner Blautöne schwelgen. Sie machen an Wänden, auf Fliesen und bei Sanitärobjekten gleichermaßen eine gute Figur. In Verbindung mit Sandtönen rücken sie in die Nähe des trendigen skandinavischen Wohnstils. Luxuriös und extravagant wird es dagegen mit einem tiefsatten, dunklen Blau.

Weiß: Konstanter Trendsetter
45 Prozent der Deutschen schwören laut einer vom forsa-Studie im Bad nach wie vor auf Weiß. Vor allem bei langlebigen Sanitärprodukten wie Waschtischen, Bade- und Duschwannen erfreut sich der für Reinheit und Hygiene stehende Basiston weiter großer Beliebtheit. Zusammen mit farbigen Accessoires, Möbeln und Fliesen sowie einer kontrastreichen Wandgestaltung widerlegt die „Un-Farbe“ eindrucksvoll das Klischee, langweilig zu sein.