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Warum feiern wir eigentlich Ostern? – Alles über die Tradition und ein Rezept für falschen Hasen

Das Osterwochenende naht – und von Karfreitag bis Ostermontag feiern wir nicht nur Ostern, sondern nutzen auch die Chance für Ausflüge, Kurzurlaube und Co.

Ostern 2019

Ostern ist das Fest im Jahr, das die meisten Menschen mit dem Beginn der wärmeren Jahreszeit verbinden. Karfreitag und die Ostertage sind zwar die höchsten christlichenn Feiertage, dennoch verspüren wir in diesen Tagen den Drang, etwas zu unternehmen. Vorbei ist die Phase im Jahr, an denen wir gemütlich im beheizten Wohnzimmer saßen. Es geht wieder hinaus und die Natur erwacht in diesen Tagen schließlich auch. Und dann gibt es vielerorts ja auch noch die Osterfeuer. Und die versprechen viel Spaß.

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Ostern 2019Osterfeuer stehen für Geselligkeit, sind aber auch ein altes Brauchtum. An vielen Orten in der Region werden sie mit einem kleinem oder größeren Programm verbunden. Es gibt Bratwurst, Pommes, Cola, Bier oder auch den ein oder anderen Schnaps. Man plaudert mit Freunden, Bekannten, Verwandten oder anderen Menschen aus dem selben Ort – und schaut sich dabei die lodernden Flammen an. Weil Ostern in diesem Jahr einen seiner späteren Termine hat, ist es womöglich schon gar nicht mehr so kalt.

Karfreitag ist in diesem Jahr am 19. April, sodass der Ostersonntag auf den 21. und Ostermontag auf den 22. April fällt. Es erwartet uns also ein langes Wochenende und das zu einer Zeit, in der es abends schon länger hell ist. Die Osterfeuer laufen jeweils an unterschiedlichen Tagen. Die Tagespresse zu verfolgen, ist deshalb ein nützlicher Tipp.

Ostern 2019Auf jeden Fall aber bietet Euch Ostern auch die Chance für einen Kurzurlaub. Wer Gründonnerstag bis Ostermontag ein Quartier in den gängigen Orten haben möchte, dürfte zum Zeitpunkt, an dem dieser Beitrag entsteht, wohl kaum noch eine Chance haben. Denn an Nord- und Ostsee oder in den Bergen herrscht in dieser Zeit Hochbetrieb. Aber vielleicht ergattert Ihr ja noch ein Schnäppchen im Reisebüro? Oder Ihr bleibt einfach mal zuhause – und nutzt die Gelegenheit, um eines (oder mehrere) der zahlreichen Ausflugsziele unserer Region anzusteuern. Denn davon gibt es viele und: Sollte Euch dann im Straßenverkehr ein hektischer Hase auffallen, ist es vielleicht der Osterhase persönlich.

Hintergrund: Das Osterfest

Warum Ostern eigentlich gefeiert wird, wissen viele Menschen gar nicht mehr so richtig. Für Christen auf der ganzen Welt ist es das Hauptfest im Kirchenjahr. Ursprünglich aus dem jüdischen Passahfest hervorgegangen wird seit Mitte des zweiten Jahrhunderts an den Tod und die Auferstehung von Jesus gedacht. Um dieses Fest herum haben sich viele Brauchtümer entwickelt.

Ostern 2019Bunte Ostereier gehören genauso dazu, wie mit ausgepusteten Eiern verzierte Frühlingszweige. Wer ganz besinnlich in den Ostersonntag starten möchte, sollte zur Osternacht unbedingt mal in die Kirche gehen. Wenn dann der Morgen langsam graut und die Sonne allmählich die bunt gefärbten Fenster erleuchtet, kommt eine ganz besondere Stimmung auf.

Für Ostern gibt es kein festes Datum. Im Jahre 325 n.Ch. wurde folgendes festgelegt: das Osterfest wird immer am ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond gefeiert. Frühlingsanfang ist dabei der 21. März. Ist dieser aber ein Vollmond-Sonntag, wird der darauf folgende Sonntag Ostersonntag. Somit kann der 22. März das früheste und der 25. April das späteste Datum sein. Das ergibt allein 35 Terminmöglichkeiten.

Unser Rezepttipp zu Ostern: Falscher Hase – eine Spezialität zum Fest

Zutaten: 500 Gramm Hack halb Rind, halb Schwein, 60 Gramm Speck, eine Speckschwarte, zwei Brötchen, eine Zwiebel, zwei Eier, Semmelbrösel, ein gehäufter Esslöffel Butter, eine Handvoll Pfifferlinge, 1/8 Liter saure Sahne, ein Esslöffel Mehl, Pfeffer, Salz, Fondor, Zucker und Paprika.

Zubereitung: Die Brötchen einweichen und zusammen mit dem Hack, der kleingehackten Zwiebel, den Eiern, Salz und Pfeffer zu einem Hasen (ohne Kopf) kneten. Die Hälfte des Specks in Streifen schneiden und in den falschen Hasen drücken, anschließend mit Semmelbrösel bestreuen.
Den restlichen Speck und die Schwarte mit Butter in der Pfanne anbraten, den „Hasen“ dazugeben, bis die Oberfläche schön gebräunt ist. Etwas heißes Wasser dazu und bei mäßiger Hitze etwa eine Stunde vor sich „hinschmurzeln“ lassen.

Den falschen Hasen herausnehmen und abkühlen lassen, dann erst in Scheiben schneiden. Anschließend eine Tasse Wasser in die Pfanne zum Speck und der gebräunten Sauce geben. Jetzt noch die Pfifferlinge kurz durchschmoren, saure Sahne dazu und das Ganze anschließend mit Mehl anbinden. Mit Fondor, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken und mit einer Prise Paprika verfeinern.