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Der Umweltwettbewerb active4climate ist gestartet

Die ersten Projekte im Kampf gegen den Klimawandel laufen bereits. Eines haben die Teilnehmer bereits gezeigt: Jeder kann aktiv werden und etwas für die Umwelt tun. Ende September kürt eine Jury die Sieger.

Foto: Valerii Honcharuk – stock.adobe.com

Mit gut 750 Schülerinnen und Schülern ist der erste Umweltwettbewerb für Schulen in Minden gestartet. Die Kinder und Jugendlichen vom Grundschulalter bis zum Abitur-Jahrgang bringen Ihre 29 Projektideen zum Umwelt-, Klima- und Artenschutz in vier unterschiedlichen Kategorien in die Bewertung ein.

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Nach einer Verschiebung durch den ersten Lockdown im Frühjahr 2020 ist dank des großen Engagements der beteiligten neun Schulen und sieben Mindener Unternehmen der Start zum Jahresbeginn 2021 erfolgreich verlaufen. Der Wettbewerbszeitraum erstreckt sich bis in den September. Am 27. Oktober werden im Rahmen eines Mindener Umwelttages die besten drei Platzierungen je Kategorie gekürt.

„Die Herausforderung ,Klimarettung‘ ist uns trotz und auch verstärkt durch die schmerzhaften Erfahrungen in der Pandemie noch deutlicher vor Augen geführt worden“, erklären Vertreter aus Schulen und Wirtschaft gleichlautend. Trotz eisiger Temperaturen zum Projektbeginn und noch im Homeschooling-Modus befindliche Schüler sind bereits die ersten Teilnehmer aktiv geworden und haben Ihren Ambitionen Nachdruck verliehen: Wir müssen handeln!

„Die Motivation der Bewegung Fridays for Future und der Spirit der jungen Generation hat uns extrem imponiert“, erklärt Stephan Richtzenhain, Initiator des Wettbewerbes. „Der Erfolg der Klimarettung hängt jetzt davon ab, ob es uns gelingt die Kräfte zu vereinen, um als Gesellschaft einen Turnaround zu schaffen.“

Foto: Halfpoint – stock.adobe.com

Plattform für kreative Ideen

Aus diesem Gedanken heraus ist die Idee entstanden, einen Umweltpreis für Schülerinnen und Schüler in Minden zu organisieren, der jungen Menschen mit kreativen Ideen eine Plattform bietet, um über den Protest hinaus konstruktive Prozesse in weiterbringende Ergebnisse münden zu lassen. Die notwendige Unterstützung kommt von Lehrerinnen und Lehrer sowie von einer Gruppe aus der Mindener Wirtschaft.

Geplant und entwickelt wurde der Wettbewerb in einer Kooperation der Firma Sitex mit der AGW Minden. Unterstützung fand man schnell durch die Unternehmen Melitta, Wago, WEZ, Eugen Engert, Mindener Tageblatt und die Tegeler-Gruppe. Unter allen Verantwortlichen wird Wert auf den Austausch gelegt und für den notwendigen Transfer gesorgt. So wird unter anderem durch die Entsendung von Umweltengeln in die Projekte vor Ort und Workshops ein Angebot zur Vertiefung interessanter und weiterführender Aspekte über den Schulunterricht hinaus bereitgestellt, das zur gegenseitigen Inspiration führt und zu weiteren Entwicklungen motivieren soll.

Foto: Novak – stock.adobe.com

Hintergrund:

Während des laufenden Wettbewerbs bekommen die Teilnehmer Besuch von den sogenannten Umweltengeln. Die bringen wertvolle Tipps mit und beantworten Fragen. Außerdem organisieren die Initiatoren zur Halbzeit Workshops, in denen sie ein vertiefendes Beratungsangebot unterbreiten.

Für die Bewertung der Kategorien nach Preis­einstufungen ist eine Dokumentation erforderlich. Eine Jury wird mittels der eingereichten Unterlagen die Platzierungen ermitteln. Die Jury ist verpflichtet, objektiv und fair zu urteilen. Bemessungsgrundlagen sind Aufwand, Erfolg und Innovationskraft des jeweiligen Projektes. Zudem müssen der Verlauf und die Ergebnisse des Projektes in einem Kurzvortrag präsentiert werden können. Welche Projekte durch eine Präsentation auf der Preisverleihung herausgehoben werden, entscheidet die Jury.
Weitere Informationen
findet Ihr im Netz.
www.active4climate.org
Instagram active4climate