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Der schnelle Weg zum Führerschein

Wollt Ihr bald Auto oder Motorrad fahren? Zur Fahrerlaubnis geht es rascher, als man denkt – und die Ferien sind ein guter Zeitpunkt für die Fahrschule.

Der schnelle Weg zum Führerschein

Der Weg zum heißbegehrten Führerschein ist lang und steinig? Nicht unbedingt. Du entscheidest, in welchem Tempo Du zum Ziel kommst. An den Pflichtstunden und der Theorie ändert allerdings auch der Führerschein in den Ferien nichts. Welche Möglichkeiten es gibt, und wie Du den „Lappen“ behältst, erfährst Du hier:

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Der schnelle Weg zum FührerscheinDer Weg zum Führerschein
Wer den Führerschein machen möchte, kann das klassisch machen: Ein oder zwei Fahrstunden in der Woche, einmal pro Woche zum Theorieunterricht. Es geht aber auch anders: In der Ferienfahrschule geht es schneller ans Ziel.
Egal welchen Weg ein Fahrschüler wählt, kein Weg führt an den sogenannten „Pflichtstunden“ vorbei. Dabei handelt es sich um eine verpflichtend vorgeschriebene Stundenzahl in der praktischen und theoretischen Fahrausbildung. Über die Pflichtstunden hinaus werden meist weitere Fahrstunden fällig – wie viele das sind, hängt vom jeweiligen Stand des Fahrschülers ab.

Die Ferienfahrschule
Die Vorteile liegen auf der Hand: Statt neben dem Schul- oder Ausbildungsstress auch noch die Regeln der Straßenverkehrsordnung zu büffeln, liegt es nahe, genau dann den Führerschein zu machen, wenn der Schädel nicht so sehr mit Wissen vollgestopft wird. Zum anderen ist mehr Zeit, das theoretisch gelernte praktisch anzuwenden.
Ein weiterer Grund: Wer nur ein- oder zweimal pro Woche das Autofahren übt, hat von einer zur nächsten Stunde bereits vielvergessen. Fahrlehrer gehen davon aus, dass mehr von dem gelernten hängen bleibt, wenn in kürzeren Abständen geübt wurde. Und auch die lästige Theorie lässt sich leichter büffeln, wenn sie täglich wiederholt wird. Ein gewichtiges Argument, das für die Ferienfahrschule spricht. Denn je geringer die Anzahl der benötigten Fahrstunden ist, desto günstiger wird der Führerschein. Klar ist aber auch: An den gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtstunden führt kein Weg vorbei.

Der schnelle Weg zum FührerscheinTheorie und Praxis
Für den Führerschein der Klasse B – früher Klasse 3 – werden mindestens zwölf 90-Minuten-Einheiten für die theoretische Grundausbildung fällig, die in der Regel in der Fahrschule stattfinden. Dazu gibt es Lernmaterial, um für die theoretische Führerscheinprüfung zu üben. Derzeit gehören rund 1500 Fragen zum Fragenkatalog.
Wie viele praktische Stunden ein Fahranfänger braucht, hängt wesentlich davon ab, wie geschickt er sich anstellt. Vorgeschrieben sind zwölf Sonderfahrten, die aber erst anfallen, wenn der Fahrschüler sicher genug fährt. Zu den Sonderfahrten gehören mindestens fünf Stunden Überlandfahrt, vier Stunden Autobahnfahrt und drei Stunden Nachtfahrt, die nicht zwingend in der Nacht stattfinden müssen. Die Fahrschüler sollen hier aber lernen, mit Beleuchtung zu fahren.

Auf dem Feldweg üben?
Mäßig gute Idee: Wer erwischt wird, kann unter Umständen den Führerschein für eine ganze Weile komplett knicken: Fahren ohne Fahrerlaubnis ist eine Straftat und kann zu einer längeren Sperre führen. Wer glaubt, dass der Supermarktparkplatz eine bessere Wahl ist, als der öffentliche Feldweg, hat leider auch Pech: Nur ein umzäuntes Gelände, auf das keine Unbefugten gelangen können, taugt als Übungsgelände.
Wer Anfahren, Bremsen und die Sache mit dem Schulterblick schon mal trainieren will, kann das aber mit einem privaten Auto auf einem Verkehrsübungsplatz. Die nächsten Plätze sind in Oerlinghausen und Hannover-Laatzen.

Hintergrund:
Das brauchst Du
Diese Unterlagen müssen aber spätestens bis zur Prüfung vorliegen – wer es eilig hat, bringt Sie bereits zur Anmeldung mit:
Eine Bescheinigung über einen bestandenen Sehtest vom Optiker oder Augenarzt
Ein Nachweis über einen Erste-Hilfe-Kurs über 9 Stunden von einer zugelassenen Stelle, zum Beispiel dem Deutschen Roten Kreuz
Ein Passfoto (3,5 x 4,5 Zentimeter)
Eine Kopie des Personalausweises – das Original muss bei der Prüfung vorgelegt werden
Mit diesen Unterlagen stellen die Fahrschulen dann in der Regel für ihre Fahrschüler den Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis beim Straßenverkehrsamt. Erst wenn diese Erlaubnis vorliegt, darf die Prüfung absolviert werden.