Da war er – der erste echte Rückschlag der Saison: Die Niederlage beim Bergischen HC. Sicherlich nicht besonders schön, es war aber irgendwie auch zu erwarten. Das Pendel kann ja nun nicht immer zugunsten von GWD Minden ausschlagen, Das tat es in der neuen Serie schon oft – das ist aber unterm Strich auch etwas, was sich Mannschaft und Trainer erarbeiten.

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Im Januar tat sich nicht viel – Pause und Vorbereitung auf die Rückrunde standen an. Der Februar brachte dann zwei Erfolge: Der deutliche Heimsieg gegen Hüttenberg als auch das Remis in Erlangen (nach einer roten Karte gegen Miljan Pusica nach nur drei Minuten sowie einem Vier-Tore-Rückstand kurz vor Schluss) stehen der Niederlage in Hannover gegenüber. GWD sprang mit 19 Punkten bis auf Platz 11 der Tabelle. Voll im Soll.
Der März war dann ein ziemlich „gebrauchter“ Monat. Gegen die Rhein-Neckar Löwen und in Melsungen gab es gar nichts zu holen. Zwar sprang am Ende des Monats ein Heimsieg gegen Ludwigshafen heraus – spielerisch war das aber eher dürftig.

Im April feierte die Welt Ostern – GWD feierte einen Punktgewinn in Lemgo. Dann hatten die Dankerser zwei faule Eier im Nest. War die Niederlage in Leipzig noch knapp und vermeidbar, gab es gegen Magdeburg dermaßen einen hinter die Löffel: 29:41 zuhause! Frank von Behren war geladen: „Ich glaube, jeder Zuschauer hat gesehen, dass es an allen Ecken und Enden gefehlt hat. Wir haben in Gummersbach die Chance, das Bild wieder zu Recht zu rücken.“. Das gelang mit dem zweiten Auswärtssieg der Saison.

Das Saisonende im Mai/Juni brachte erneut Licht und Schatten. In der Kampa-Halle gegen Stuttgart verloren die Grün-Weißen und sie waren auf dem besten Weg, sich eine gute Serie zu versauen. Aber, die Mannschaft fing sich. Denkbar eng verlor sie in Flensburg, holte einen Sieg in Göppingen und bot Rekordmeister Kiel zum Abschluss lange Paroli. Am Ende stand Platz 12 mit 26 Pluspunkten zu Buche. Sören Südmeier, Nenad Bilbija, Charlie Sjöstrand und Aleksandar Svitlica verließen den Verein.

Nach der Sommerpause gab es im August einen guten Start im DHB-Pokal – nach Siegen gegen Hamburg und Wilhelmshaven zog GWD in die dritte Runde ein. Die ersten Hürden in der Liga wurden nur knapp gerissen, waren aber zu hoch: In Flensburg und gegen Berlin gingen die Carstens-Jungs leer aus.
Den ersten Sieg gab es im September – daheim gegen Ludwigshafen. Auch Erlangen und Stuttgart guckten in Minden in die Röhre. Auswärts sind Hannover und Magdeburg einfach keine guten Pflaster. Dazu kam das „Aus“ im DHB-Pokal – Berlin war eine Nummer zu groß.

Im Oktober nahm der Grün-Weiße Zug richtig Fahrt auf. Angeführt von einem scheinbar nicht älter werdenden Dalibor Doder folgte Sieg um Sieg: Wieder in Lemgo, gegen Melsungen und in Bietigheim holte Minden doppelt Punkte. Insgesamt 4 Siege in Serie – das war zuletzt vor 15 Jahre geglückt.
Der Rekordmeister aus Kiel stoppte den Siegeslauf im November. Lange wehrten sich Doder & Co., aber die Kieler machten irgendwann den Sack zu. Eine richtig ärgerliche Pleite folgte in Leipzig – gegen Wetzlar mal wieder ein Sieg und GWD Minden führte das Tabellenmittelfeld an. Licht und Schatten für Fans und Mannschaft dann im Dezember, aber das konnte ein sehr, sehr gutes Jahr 2018 nicht kaputt machen. Die Mannschaft hat sich unter den Fittichen von Frank Carstens immer weiter entwickelt. Ganz klar ist seine Handschrift zu erkennen. Nur logisch, dass der Verein den Vertrag mit ihm bis Mitte 2020 verlängert hat.

Der Dezember ist der Monat der Wünsche: Die NEWS-Redaktion wünscht allen Lesern besinnliche Feiertage, guten Rutsch und ein tolles 2019! Und GWD Minden wünschen wir, dass es genauso toll weiter geht.

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