In der dritten Jahreszeit ist das Thema Beauty schwer angesagt. Es gibt viele Varianten, um das Lebensgefühl des Sommers mit in die kühlere Jahreszeit zu transportieren. Wir sagen, wie das geht.

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Es ist hart aber wir müssen der Tatsache ins Auge sehen: Die Sonnencreme hat für dieses Jahr wohl ausgedient, das After-Sun braucht auch keiner mehr. Die letzten warmen Sonnenstrahlen können uns wohl kaum darüber hinwegtrösten: Der Sommer ist vorbei. Doch der Herbst hat auch seine guten Seiten: wenn das Wetter draußen schlechter wird, bleibt Dir mehr Zeit, es Dir drinnen gutgehen zu lassen. Hier kommen unsere Beauty-Tipps von Kopf bis Fuß:

Schönen HerbstDie Haare
Sonne, Strand und Wasser haben ihre Spuren hinterlassen: Die starke UV-Strahlung der Sommermonate war Gift für schönes Haar. Bevor es an die Aufbaupflege geht, empfiehlt sich ein Friseurbesuch: Weg mit den splissigen Enden, wenn Dir die Farbe fehlt, bist Du hier ebenfalls richtig. Mit einer neuen Frisur geht es dann an den Aufbau.
Gönn Deinem Haar ein bisschen Aufmerksamkeit: Eine gute, silikonfreie Spülung solltest Du mindestens einmal pro Woche anwenden – aber oft ist auch weniger mehr: Die Haare jeden Tag zu waschen, bedeutet Stress für Kopfhaut und Haare. Probiere aus, welches Intervall für Dich am besten passt. Haaröl kann dabei helfen, trockenen Spitzen zu beleben und Haarbruch zu verhindern und die Haare weich und geschmeidig zu machen – ein guter Schutz vor dem Föhnen und Stylen.

Das Gesicht
Auch für die Haut ist die Übergangszeit kein Vergnügen. Sie wird trocken und spröde, da die Talgdrüsen weniger Fett produzieren, das sie gegen äußere Einflüsse schützt. Bei Menschen mit trockener Haut kann das zu trockenen Stellen oder sogar Unreinheiten.

Dein erster Schritt: Ein Peeling. Tipps dafür bekommst Du in Deinem Kosmetikinstitut. Alternativ gibt es eine große Auswahl im Drogeriemarkt oder der Apotheke. Kenner schwören aber auf Hausmittel wie brauner Zucker oder Kaffeesatz. Ob nun eine reichhaltige Creme reicht, die Du am besten dick aufträgst, oder noch eine Gesichtsmaske fällig ist, entscheidest Du am besten nach dem ersten Creme-Durchgang.

Schönen HerbstAlles dazwischen
Gutes Aussehen hängt auch immer vom Wohlbefinden ab. Wie wäre es also mit einem schönen Bad mit angenehmer Musik? Das ist dann auch der Moment, in dem es den Haaren an den Kragen geht, die Du nicht an Deinem Körper haben willst: Bist Du schön aufgeweicht, geht das besonders gut. Auch nach dem Bad heißt es wieder cremen.
Zu oft solltest Du aber nicht in die Wanne steigen – denn für Deine Haut ist zu häufiges Baden Stress. Und auch für die Umwelt ist die Dusche die bessere Wahl.

Die Füße
Wenn Du gerade baden warst – prima! Sonst steht jetzt das Fußbad auf dem Programm. Nägel, Nagel- und Hornhaut werden so optimal für das vorbereitet, was jetzt kommt. Warst Du nicht baden, gönn Deinen Füßen zehn Minuten im körperwarmen Wasser. Pflegende Zusätze gibt es im Drogeriemarkt – aber auch hier kannst Du die Profis fragen, die Dir gerne das Feilen und Hobeln abnehmen.
Sonst wäre jetzt das Peelen dran: Das glättet die Füße und überschüssige Hornhaut. Gut geht das zum Beispiel mit grobem Salz. An Stellen wie Ferse oder Ballen muss vielleicht der Bimsstein oder eine Hornhautfeile ran. Aber Achtung: Ein bisschen Hornhaut brauchen Deine Füße, sonst ist das Laufen keine Freude mehr.

Sind die Füße fertig, sind die Nägel an der Reihe: Fachleute empfehlen die Spatenform, bei der der Nagel mit der Zehenkuppe abschließt. Die Seiten sollten nicht rund sein, um zu verhindert, dass die Nägel einwachsen.

Ob Du schneidest, feilst oder einen Knipser benutzt, musst Du selber entscheiden. Feilen gilt als schonendste Methode, die Nägel in Form zu bringen – aber auch als langwierigste. Auch die Füße brauchen jede Menge Feuchtigkeit. Spezielle Fußcremes gibt es ebenfalls im Handel, besonders wirkungsvoll ist es, sie über Nacht einwirken zu lassen – wenn Du Socken anziehst, bleibt das Bett sauber.