Sport

Advent und Sport?

Das eine schließt das andere nicht aus. Und wer fit in die Feiertage geht, darf beim Essen auch gerne mal etwas stärker zulangen.

Gänsebraten, Ente, Grünkohl oder auch Stippgrütze: Die winterliche Küche ist lecker, aber auch kalorienreich. Recht fettig obendrein und angesichts der vielen feierlichen Anlässe steigert sich gerade in diesen Tagen das Gewicht. Vielleicht kennt auch Ihr dieses Gefühl, zwar satt zu sein, trotzdem aber ein körperliches Unbehagen zu spüren. Gerade im Dezember sitzen dann viele gesättigt und faul auf dem Sofa und angesichts der kühlen Witterung ist der Gedanke an Sport kaum da.

Anzeige

 

Warum ist das eigentlich so? Sport und Bewegung sind doch keine Sache des Wetters. Auch nicht der Jahreszeit und ebenfalls nicht der Uhrzeit. Es ist reine Kopfsache und die Kunst besteht letztlich nur darin, sich aufzuraffen und den oft genannten inneren Schweinehund Gassi zu führen. Im vergangenen Advent habe ich das mal getestet. Und siehe da: Sport zu treiben, macht im Winter eine Menge Spaß und auch bei kalten Temperaturen sorgt Bewegung für innere Wärme.
Fitnessstudios
Sie haben den großen Vorteil, dass sie in geschlossenen Räumen sind. Von Wind und Wetter völlig unabhängig, könnt ihr an den Geräten trainieren und gleichzeitig stehen Euch Trainer zur Seite, die Euch bei den jeweiligen Übungen unterstützen. Ihr bekommt Tipps und könnt gezielt bestimmte Bereiche des Körpers stärken. Sei es die Kondition oder der Muskelaufbau: Erfolge stellen sich mehr oder weniger rasch ein und das Unfallrisiko im Fitnessstudio ist statistisch sehr gering. Und weil es dort viele Sportler und obendrein zahlreiche Kurse gibt, ist man fast nie allein. Der Sport hat somit auch etwas Geselliges.
Outdoor-Sport
Im Gegensatz zu Fitnessstudios ist Bewegung im Freien kostenfrei. Ihr könnt im Wald joggen, walken oder einfach nur spazieren gehen. Wandern ist auch drin und selbst Radtouren sind im Winter durchaus machbar. Toll ist Outdoor-Sport schon deshalb, weil man immer an der frischen Luft ist. Um Euch vor der feuchtkalten Luft zu schützen, solltet ihr unbedingt einen leichten Schal vor Nase und Mund tragen. Wichtig ist auch festes Schuhwerk, um Unfälle zu vermeiden. Weil der Outdoor-Sport im Winter aufgrund der wenigen Sonnenstunden eher in der Dunkelheit stattfindet, kommt es auf sichtbare Kleidung an – und auch eine Lampe auf dem Kopf empfiehlt sich. Sport im Freien ist rund um die Uhr möglich – und das Training beginnt vor der Tür.
Schwimmbad und Sauna
Kälte motiviert schwer zum Sport. Mancher verspürt in diesen Tagen eher nicht den Wunsch, nach draußen zu gehen. Wer zu dieser Gruppe von Menschen zählt, ist im Schwimmbad und in der Sauna bestens aufgehoben. Wer lange Bahnen im angenehm temperierten Wasser zieht, bewegt zahlreiche Muskeln und bekommt obendrein Ausdauer. Wasser ist prima geeignet, das körperliche Wohlbefinden zu stärken und manche Bäder verfügen sogar über Sole-Becken, die vitalisieren. Saunagänge können obendrein das Immunsystem steigern und oft besteht auch die Möglichkeit, sich vor Ort bei einer Massage zu entspannen. Probiert mal eine oder alle genannten Varianten für den Sport im Advent aus. Ihr werdet merken, wie gut Bewegung tut und dass Sport nicht nur in der Vorweihnachtszeit so richtig klasse ist.