24-Stunden-Schwimmen im Sommerbad
2. und 3. August, Sommerbad Minden
Der 24-Stunden-Lauf von Union Minden hat schon seit 1989 seinen festen Platz im Veranstaltungskalender der Stadt, jetzt sollen auch die Schwimmer in den Genuss einer ähnlichen Großveranstaltung kommen. Am 2. und 3. August veranstalten der Förderverein Sommerbad und die DLRG Minden das erste 24-Stunden-Schwimmen im Mindener Sommerbad. Start ist am Samstag, 2. August, um 15 Uhr, Ende am Sonntag, 3. August, ebenfalls um 15 Uhr.
Fünf Bahnen werden für das 24-Stunden-Schwimmen im großen 50-Meter-Becken abgeteilt. „Wir leihen uns jetzt die Anlage aus Harsewinkel samt Aufbau und Personal für den Betrieb“, freut sich Kathrin Kosiek vom Förderverein. Sie und Volker Zoerb, Chef der DLRG Minden, der zusammen mit dem Förderverein die Veranstaltung ausrichtet, rechnen mit etwa 300 bis 400 Teilnehmern. Teilnehmen darf jeder, der die Fähigkeit hat, mindestens 300 Meter an einem Stück zu schwimmen. Es gibt keine festgelegten Schwimmstile. Auftriebskörper und Hilfsmittel sind nicht erlaubt – es sei denn, sie dienen zur notwendigen Unterstützung bei einer Schwerbehinderung. Jeder Teilnehmer erhält einen Transponder, mit dem gemessene Zeit und Distanz aufgenommen werden. Am Ende der Doppelbahn (Hin- und Rückweg) wird der Transponder vor einen Monitor gehalten und das System nimmt eine geschwommene Runde auf.
Die Schwimmer werden nach Klassen auf die fünf Bahnen aufgeteilt. An jedem Startblock befinden sich Hinweisschilder zur Orientierung und Unterteilung nach Leistungsstärke. Diese Unterteilung reicht von „sehr schneller Schwimmer“ bis zu „sehr langsamer Schwimmer/Anfänger“. Die restlichen drei Bahnen des Beckens sind zum allgemeinen Schwimmen freigegeben. Auch die Benutzung des Nichtschwimmerbeckens samt Rutsche und des Kleinkinderbeckens ist problemlos möglich. Neben dem Transponder erhält jeder Teilnehmer des 24-Stunden-Schwimmens auch ein Bändchen, um das Bad verlassen und wieder betreten zu können und als Wettkampf-Teilnehmer erkannt zu werden.
Gewonnen hat der Teilnehmer, welcher die längste Strecke innerhalb von 24 Stunden geschwommen ist. „Pausen dürfen selbstverständlich eingelegt werden, es muss nicht 24 Stunden am Stück geschwommen werden“, sagt Volker Zoerb, der mit den Mitgliedern der DLRG-Ortsgruppe die Beckenaufsicht und den Sanitätsdienst innehaben wird. Die Siegerehrung findet nach dem offiziellen Wettkampfende (Sonntag, 15.00 Uhr) statt.
Der Erlös der gesamten Veranstaltung ist für den Förderverein des Sommerbades gedacht. In der Anmeldegebühr ist für jeden Teilnehmer am Sonntagmorgen ein Frühstück enthalten. Onlineanmeldungen sind per QR-Code bereits möglich. Es werden aber am Veranstaltungstag noch Nachmeldungen angenommen.
Text/Foto: Thomas Kühlmann















